Aktuelles

Heuriger Maly Newsletter

Wer von uns direkt über Veranstaltungen informiert werden möchte, kann sich gerne hier zu unserem Newsletter anmelden.

Melden Sie sich hier zu unserem Newsletter an!

Frau    Herr

 

Videodreh der NWCS beim Maly

Weil eine geplante Konzertreise der Neuen Wiener Concert Schrammeln nach Abu Dhabi leider abgesagt werden musste, haben sich die Musiker kurzerhand entschlossen für ihre Fans in Asien ein Video zu drehen und Heurigenatmosphäre mit wunderbare Musik samt einer Portion Schmäh auf digitalem Weg zu exportieren.

Johannes Fleischmann an der Violine, Helmut Stippich an der Chromatischen Knopfharmonika und Peter Havlicek an der Kontragitarre gaben den Haimböck Marsch von Johann Schrammel, Die Reblaus von Ernst Marischka und Karl Föderl sowie die Abwechsler Tanz von Alois Strohmayer zum Besten.
Den Abschluss bildet Bruada woa I danebn von Karl Hodina.

Das Video hat Lukas Weidmann super gemacht.

http://www.concertschrammeln.at

Wiener Heurigenkultur ist immaterielles Kulturerbe

Die Österreichische UNESCO-Kommission hat 2019 die Wiener Heurigenkultur in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen.

Wiener Heurigenkultur steht für einzigartige Atmosphäre und Vielfalt. Jeder Betrieb ist für sich speziell und pflegt seine individuellen Besonderheiten. Typische Unterschiede gibt es bei den Aussteckzeiten, der Ausstattung, dem Publikum, der Musik oder dem Wein- und Speisenangebot. Die Gemütlichkeit am schlichten Heurigentisch unter alten Kastanienbäumen bei Wein und Wiener Musik lässt einen die Alltagssorgen vergessen. Der Wiener Heurige ist bis heute zwanglos und unprätentiös und so sind die Angebote beim Wiener Heurigen für alle leistbar. Am Stammtisch kommen Pensionisten, Studenten und Arbeiter mit dem Pfarrer oder Bezirkspolitikern zusammen, womit der Heurige traditionell eine soziale Funktion erfüllt.

Kulturwissenschafter Prof Roland Girtler der Uni Wien kennt durch seine Forschungen die Menschen und das Geschehen in den Wiener Heurigenlokalen genau.

„Ein Besuch beim Heurigen hängt auch mit dem Bedürfnis zusammen, so etwas wie „Seelsorge“ zu erleben. Von einem Arzt weiß ich, dass er gewisse Patienten, die unter Depression leiden, zum Heurigen schickt. Das Gespräch mit einem Heurigen-Kellner würde bisweilen mehr nützen als der Besuch bei einem professionellen Psychiater.“

In seinem Empfehlungsschreiben weist Girtler auf die besondere Bedeutung der Heurigen nicht nur als Arbeitgeber für die Menschen in der Region hin, sondern auch als wesentlichen Beitrag zur Erhaltung einer alten und wunderschönen Kulturlandschaft inmitten des Wiener Grüngürtels. Darüber hinaus lobt er den Heurigen mit leicht transportierbaren Speisen wie Liptauer oder Salaten als Nahversorger für die Nachbarschaft.

Der Wiener Wein ist ein enormer Wirtschaftsfaktor und starker Magnet für den Wiener Städtetourismus. Beim Heurigen werden etwa 70% des Wiener Weins vermarktet.

Mag. Marcus Ratka, Rektor der Universität für Jazz und Popularmusik in Wien und Dr. Engelbert Mach Referent und Seminarleiter für den Fachbereich Wienerlied sind sich einig:

„Der Wiener Heurige für sich allein genommen ist schon unschätzbar wertvolles Kulturgut. Als Gastgeber und Heimstätte für das Wienerlied dann aber gleich in doppelter Hinsicht.“

„Die einzigartige, gemütliche und gesellige Atmosphäre wurde neben vielen Stärken zuletzt 2018 durch eine Gallup-Umfrage wieder eindeutig bestätigt. Gelebte Traditionen und das Winzerhandwerk werden von Generation zu Generation weitergegeben, was nun auch von der Österreichischen UNESCO-Kommission gewürdigt wird.“, freut sich Michael Edlmoser als Winzer und Obmann des Vereins „Der Wiener Heurige“.

Franz Windisch, Präsident der Landwirtschaftskammer Wien, erklärt:

„Der Heurige ist der Vorfahre der regionalen Vermarktung. Seit dem Mittelalter werden Weine und selbst produzierte Produkte direkt vor Ort vermarktet. Insofern trägt jeder Heurigenbesuch zum aktiven Klimaschutz bei.“

Elmar Feigl, Geschäftsführer des Vereins „Der Wiener Heurige“ meint dazu:

„Der Wiener Heurige ist eine Oase am Rande der Stadt, wo man sich je nach Lust und Laune zurückziehen oder gemeinsam mit anderen feiern kann.“

Der Verein „Der Wiener Heurige“ wurde 2003 mit dem Ziel gegründet, die Qualität beim Heurigen zu steigern und gleichzeitig die vielfältig gelebten Traditionen zu stärken. Die Mitglieder schenken selbstproduzierten Wein aus,  haben sich strenge Qualitätsstandards auferlegt und setzen verstärkt auf Regionalität bei Speisen und Getränken.

UNESCO Immaterielles Kulturerbe
Wikipedia Immaterielles Kulturerbe
Verein „Der Wiener Heurige“

Schadstofffrei beim Heurigen Maly

Fahrzeuge mit Elektroantrieb können jetzt vor dem Haus an der Elektro-Ladestation der Wien Energie aufgeladen werden.

Wien Energie setzt seit Jahren auf E-Mobilität und hat im Großraum Wien bereits  mehr als 1.200 Ladestellen in Betrieb.

Die Station zu nutzen, ist denkbar einfach: Während man beim Heurigen Maly ein Glas Wein trinkt, wird der Akku bequem wieder aufgeladen.

Fahren mit Strom

Vegetarier beim Heurigen Maly

Mit unserem g’schmackigen Gemüsestrudel wollen wir mit dem Gerücht aufräumen, dass es beim Heurigen nur Deftiges und Fleischiges gibt. Für alle, die sich bewusst vegetarisch ernähren wollen, haben wir neben diversen Salaten  unseren Gemüsestrudel sowie unseren Spinatstrudel im Angebot. Serviert wird unser Gemüsestrudel mit feinstem Rieslingschaum und Salat.
Sogar vegane Speisen können wir beim Heurigen aufwarten. Probieren Sie etwa unsere veganen Kasnudeln.

Maria Walcher beim Heurigen Maly

Am letztem Montag im September begegneten einander Mag. Maria Walcher und Tommy Hojsa anlässlich der vierten Ausgabe der Konzertreihe VWPM Portraitabend des Vereins für Wiener Popularmusik.

Maria Walcher gilt als Ikone der Wiener Volksmusik. Sie ist Volksmusikforscherin und Kulturmanagerin, war Generalsekretärin des Wiener Volksliedwerkes und ist Expertin und Mitglied der Österreichischen UNESCO Kommission für das Immaterielle Kulturerbe.

Tommy und Maria kennen einander schon sehr lange. Erzählt wurden Anekdoten, die anschließend mit passender Musik veredelt wurden. Maria Walcher und Tommy Hojsa thematisierten aber auch historische Begebenheiten und wissenschaftliche Erkenntnisse aus gemeinsamen Forschungsreisen. Es zeigte sich, dass ein Konzertabend nicht annähernd ausreichend ist, um die vielen Geschichten zu erzählen, die das Publikum von Maria Walcher zum Thema Wienerlied und zur Volksmusik gerne noch gehört hätte.

Maria Walcher zeigte sich begeistert über die Impulse fürs Wienerlied, die aus Grinzing rund um Tommy Hojsa und und Engelbert Mach ausgehen. Sie bezeichnete den Abend als „Heimkommen“. Maria Walcher wurde im Verlauf der gelungene Veranstaltung zum Ehrenmitglied im Verein für Wiener Popularmusik ernannt. Wir bedanken uns vielmals bei Maria Walcher für den Abend bei uns.