Aktuelles

Musik im Juni beim Heurigen Maly

Bitte rechtzeitig um Reservierung unter 01/3201384, office@heurigermaly.at oder persönlich vorort. Das erleichtert uns die Planung.

Im Juni wenden wir uns mit einem phantastischen Programm an die Musikliebhaber und unsere Gäste:

Am 8. Juni werden wir mit den schon legendären Jam Konzerten den Reigen beginnen. Dabei treten Studierende der JAM Privatuniversität für Jazz und Popularmusik zusammen mit den Referenten und Dozenten bei uns auf und präsentieren ihre Arbeiten.

Veranstaltungen beim Heurigen Maly

Am 24. Juni haben wir das Duo Wiener Brut mit ihrem neuen Programm Herr Biedermeier zu Gast. Nach dem Wochen der Quarantäne könnte das Thema nicht passender sein. Musikalisch ein Leckerbissen, der kürzlich auch auf CD erschienen ist.

Veranstaltungen beim Heurigen Maly

Am 29. Juni begegnen einander Tini Kainrath und Tommy Hojsa beim Heurigen Maly. Die beiden werden natürlich singen und dudeln aber auch plaudern. Neben dem zu erwartenden Musikgenuss eine Gelegenheit mehr über Tini Kainrath zu erfahren.

Veranstaltungen beim Heurigen Maly

An vielen anderen Tagen im Juni werden Musiker und Musikerinnen sich spontan bei uns beim Heurigen treffen um zu proben und gemeinsam mit Freunden und Gästen zu musizieren. Die Musiker sind es leid daheim zu sein. Sie wollen singen und spielen und sehnen sich nach dem Applaus ihrer Fans.

 

 

 

 

 

Regeln für den Heurigenbesuch

Ab 15.5. sind wir wieder für unsere Gäste da. Dabei dürfen maximal vier Erwachsene samt ihren minderjährigen Kindern an einem Tisch Platz nehmen.
Zum Nachbartisch muss ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden. Das Servicepersonal wird einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Für unsere Gäste besteht am Tisch keine Maskenpflicht. Masken sind aber beim Betreten des Lokals vorgesehen.
Wir ersuchen um rechtzeitige Reservierung.

Gedanken

Wien ist die einzige Großstadt der Welt in der Weinbau betrieben wird.
Das Interesse an Wiener Weinen ist seit jeher groß und so haben früher die WinzerInnen aus ihren Kellern oder ihren Weingärten an die Menschen ausgeschenkt. Daraus ist der Wiener Heurige entstanden.

Die Wiener Heurigenkultur ist seit 2019 auch Immaterielles Kulturerbe der Österreichischen UNESCO Kommission.

Wir betreiben seit vier Generationen unseren Heurigen Maly als Familienbetrieb. Unsere Weingärten befinden sich am Nußberg, am Reisenberg und am Fuße des Kahlenbergs.
In unserem schönen Lokal mit Gastgarten bieten wir unsere Weine an und dazu gibt es deftige Braten, g’schmackige Brotaufstriche aber auch vegetarische und vegane Speisen.
Die Gemütlichkeit am Heurigentisch unter alten Kastanienbäumen bei Wein und Musik lässt einen Alltagssorgen vergessen.

Beim Heurigen Maly trifft man Menschen aus der Nachbarschaft und kann Neuigkeiten erfahren und sich austauschen.
Schön wäre wenn jetzt noch mehr Menschen sich an diesem Austausch beteiligen und einen Heurigenbesuch in ihr wöchentliches Ritual einbauen würden.
Das nützt nicht nur uns, es nützt vor allem jedem einzelnen. Kulturwissenschafter Prof Roland Girtler hat einmal gesagt:„Ein Besuch beim Heurigen hängt auch mit dem Bedürfnis zusammen, so etwas wie „Seelsorge“ zu erleben. Von einem Arzt weiß ich, dass er gewisse Patienten zum Heurigen schickt. Das Gespräch mit einem Heurigen-Kellner würde bisweilen mehr nützen als der Besuch bei einem professionellen Psychiater.“
Speziell in der Corona Zeit leiden viele Menschen unter der Einsamkeit.

Unser Heuriger ist aber auch Heimstätte für die Wiener Popularmusik. Das ist jene Musikrichtung, die sich aus allen Strömungen zusammensetzt, die in Wien gerne gesungen, gespielt und gehört werden. Natürlich ist auch das Wienerlied Teil davon. Dazu haben wir gerade eben einen Verein gegründet, der diese Musikrichtung besonders fördern und entwickeln möchte.
Die Coronazeit ist für Künstlerinnen besonders bitter. Sie haben aktuell keine Erwerbsmöglichkeit. Gleichzeitig vermissen wir Zuhörer den Genuss der traumhaften Klänge.

Sobald es die Maßnahmen erlauben und ein Besuch bei uns gefahrlos möglich ist möchten wir wieder für unsere Gäste da sein. Es soll dann neben jungem Wein und gutem Essen bald auch kleine Konzerte geben.

Bis dahin alles Gute
Ihre Familie Maly-Schaber

www.heurigermaly.at

Absagen und COVID-19

Die Bundesregierung hat restriktive Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus erlassen. Veranstaltungen sind derzeit nur bis zu maximal 10 Personen erlaubt. Indoor zudem nur, wenn alle eine Maske tragen. Daher können wir vorerst keine größeren Veranstaltungen anbieten.

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Frau Herr




 

Wienerlied erhält Tourismuspreis

Wirtschaftskammer Wien zeichnet musikalisches Kulturgut mit renommiertem Ehrenpreis aus.

Wien ist weltweit bekannt und beliebt für das vielfältige Kulturangebot, das ausgezeichnete Essen sowie den besonderen Charme und die Gemütlichkeit. Einen speziellen Eckpfeiler stellt dabei das traditionelle Wienerlied dar, das 2019 mit dem Tourismuspreis der Wirtschaftskammer Wien bedacht wurde.

„Das Wienerlied vereint in musikalischer Form die positiven Werte der Wiener Gastlichkeit und trägt sie in die Welt hinaus. Es verbindet traditionelles mit zeitgemäßem Kulturgut und begeistert viele Menschen seit über einem Jahrhundert. Den Tourismuspreis hat das Wienerlied somit mehr als verdient.“

Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Überreicht wurde der Preis an das Wiener Volksliedwerk im traditionellen Bockkeller in Ottakring. Das Wiener Volksliedwerk ist die Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis, veranstaltet Konzerte und beherbergt in seinem Archiv an die 45.000 Lied- und Flugblätter, ca. 40.000 Instrumentalstücke, 1500 Text- und Liederbücher, (2500 Bücher und Zeitschriften) sowie knapp 20.000 Bild-, Ton- und Videoaufnahmen. „Die Wertschätzung der Institution „Wienerlied“ und somit auch unserer Tätigkeiten rund um dieses wichtige österreichische Kulturgut macht uns sehr stolz“, so Herbert Zotti, geschäftsführender Vorsitzende des Wiener Volksliedwerks.

news.wko.at
Wiener Volksliedwerk

 

Wiener Heurigenkultur ist immaterielles Kulturerbe

Die Österreichische UNESCO-Kommission hat 2019 die Wiener Heurigenkultur in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen.

Wiener Heurigenkultur steht für einzigartige Atmosphäre und Vielfalt. Jeder Betrieb ist für sich speziell und pflegt seine individuellen Besonderheiten. Typische Unterschiede gibt es bei den Aussteckzeiten, der Ausstattung, dem Publikum, der Musik oder dem Wein- und Speisenangebot. Die Gemütlichkeit am schlichten Heurigentisch unter alten Kastanienbäumen bei Wein und Wiener Musik lässt einen die Alltagssorgen vergessen. Der Wiener Heurige ist bis heute zwanglos und unprätentiös und so sind die Angebote beim Wiener Heurigen für alle leistbar. Am Stammtisch kommen Pensionisten, Studenten und Arbeiter mit dem Pfarrer oder Bezirkspolitikern zusammen, womit der Heurige traditionell eine soziale Funktion erfüllt.

Kulturwissenschafter Prof Roland Girtler der Uni Wien kennt durch seine Forschungen die Menschen und das Geschehen in den Wiener Heurigenlokalen genau.

„Ein Besuch beim Heurigen hängt auch mit dem Bedürfnis zusammen, so etwas wie „Seelsorge“ zu erleben. Von einem Arzt weiß ich, dass er gewisse Patienten, die unter Depression leiden, zum Heurigen schickt. Das Gespräch mit einem Heurigen-Kellner würde bisweilen mehr nützen als der Besuch bei einem professionellen Psychiater.“

In seinem Empfehlungsschreiben weist Girtler auf die besondere Bedeutung der Heurigen nicht nur als Arbeitgeber für die Menschen in der Region hin, sondern auch als wesentlichen Beitrag zur Erhaltung einer alten und wunderschönen Kulturlandschaft inmitten des Wiener Grüngürtels. Darüber hinaus lobt er den Heurigen mit leicht transportierbaren Speisen wie Liptauer oder Salaten als Nahversorger für die Nachbarschaft.

Der Wiener Wein ist ein enormer Wirtschaftsfaktor und starker Magnet für den Wiener Städtetourismus. Beim Heurigen werden etwa 70% des Wiener Weins vermarktet.

Mag. Marcus Ratka, Rektor der Universität für Jazz und Popularmusik in Wien und Dr. Engelbert Mach Referent und Seminarleiter für den Fachbereich Wienerlied sind sich einig:

„Der Wiener Heurige für sich allein genommen ist schon unschätzbar wertvolles Kulturgut. Als Gastgeber und Heimstätte für das Wienerlied dann aber gleich in doppelter Hinsicht.“

„Die einzigartige, gemütliche und gesellige Atmosphäre wurde neben vielen Stärken zuletzt 2018 durch eine Gallup-Umfrage wieder eindeutig bestätigt. Gelebte Traditionen und das Winzerhandwerk werden von Generation zu Generation weitergegeben, was nun auch von der Österreichischen UNESCO-Kommission gewürdigt wird.“, freut sich Michael Edlmoser als Winzer und Obmann des Vereins „Der Wiener Heurige“.

Franz Windisch, Präsident der Landwirtschaftskammer Wien, erklärt:

„Der Heurige ist der Vorfahre der regionalen Vermarktung. Seit dem Mittelalter werden Weine und selbst produzierte Produkte direkt vor Ort vermarktet. Insofern trägt jeder Heurigenbesuch zum aktiven Klimaschutz bei.“

Elmar Feigl, Geschäftsführer des Vereins „Der Wiener Heurige“ meint dazu:

„Der Wiener Heurige ist eine Oase am Rande der Stadt, wo man sich je nach Lust und Laune zurückziehen oder gemeinsam mit anderen feiern kann.“

Der Verein „Der Wiener Heurige“ wurde 2003 mit dem Ziel gegründet, die Qualität beim Heurigen zu steigern und gleichzeitig die vielfältig gelebten Traditionen zu stärken. Die Mitglieder schenken selbstproduzierten Wein aus,  haben sich strenge Qualitätsstandards auferlegt und setzen verstärkt auf Regionalität bei Speisen und Getränken.

UNESCO Immaterielles Kulturerbe
Wikipedia Immaterielles Kulturerbe
Verein „Der Wiener Heurige“