Grinzing und seine umgebende Kulturlandschaft
Grinzing
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Grinzing liegt in einem Tal zwischen rebenbestandenen Wienerwaldausläufern und wurde um 800 bayrisch besiedelt. 1114 wird Grinzing erstmals als "Grincigan" urkundlich genannt. Der Ort stand unter der Gerichtsbarkeit des Stiftes Klosterneuburg, der Edelsitz der Herren von Grinzing war der Trummelhof, von dem sich bis heute Reste im Haus Cobenzlgasse 30 erhalten haben. Die 1426 erbaute Kirche "Zum heiligen Kreuz" wurde 1783 zur Pfarrkirche erhoben. Auch Grinzing wurde durch Ungarn, Türken und Franzosen schwer verheert, 1604 wurde es zudem durch ein Großfeuer verwüstet. Im 19. Jahrhundert war das Weinhauerdorf ein beliebter Ausflugsort.
Im Jahre 1892 wurde aus Grinzing gemeinsam mit Oberdöbling, Unterdöbling und den Vororten Kahlenbergerdorf, Nußdorf und Heiligenstadt, Sievering und Josefsdorf der 19. Wiener Gemeindebezirk (= Döbling) gebildet.
Heute ist Grinzing ein weltbekannter Wein- und Heurigenort.
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Kulturlandschaft um Grinzing
Die Landschaft um Grinzing ist geprägt durch die weinbauliche Nutzung. Mehrere hundert Hektar der Flächen stehen als Weingarten im Ertrag.
Als Oase der Ruhe und Erholung werden die Weinberge von vielen Menschen als Naherholungsziel aufgesucht. Grinzing erfüllt somit auch eine wichtige ökologische Funktion.
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